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Diabetes insipidus

Diabetes insipidus

Bei Diabetes insipidus verliert der Körper zu viel Flüssigkeit. Dies liegt daran, dass im Körper zu wenig antidiuretisches Hormon (ADH) vorhanden ist. Dieses Hormon wird im Gehirn hergestellt. ADH bewirkt, dass die Nieren Wasser zurückhalten. Bei Diabetes insipidus lassen die Nieren die ganze Zeit Wasser durch. Infolgedessen müssen die Menschen viel urinieren und können dehydrieren.

Diabetes insipidus als Krankheit hat nichts mit Diabetes (Diabetes mellitus) zu tun. Aber die Eigenschaften von Durst und viel Wasserlassen sind ähnlich. Deshalb denken Ärzte manchmal zuerst an Diabetes insipidus, wenn jemand tatsächlich an Diabetes insipidus leidet.

Menschen mit Diabetes insipidus können bis zu 15 Liter mehr pro Tag als gewöhnlich urinieren. Infolgedessen sind sie immer durstig und müssen viel trinken, um Austrocknung zu vermeiden. Wenn jemand mit Diabetes insipidus dehydriert wird, kann er eine hohe Herzfrequenz haben. Eine Person kann auch einen niedrigen Blutdruck bekommen. Manche Menschen werden verwirrt oder schläfrig. Weiterhin kann es zu einer Verstopfung (Verstopfung) des Darms kommen.

Diabetes insipidus kann angeboren sein, sich aber auch später im Leben entwickeln. Zum Beispiel aufgrund einer Tumor- oder Gehirnoperation oder als Merkmal einer anderen Krankheit oder eines anderen Syndroms. Diabetes insipidus kann in jedem Alter auftreten.

 

Es gibt vier Arten von Diabetes insipidus:

Neurogener Diabetes insipidus: Diese Form wird auch als zentraler Diabetes insipidus bezeichnet. Es tritt auf, wenn die Hypophyse (eine Drüse im Gehirn) nicht richtig funktioniert. Infolgedessen gelangt zu wenig ADH in den Körper. Dies führt dazu, dass die Nieren zu viel Urin produzieren. Zum Beispiel können ein Tumor, eine Gehirnoperation, eine Kopfverletzung oder Infektionen verhindern, dass die Hypophyse richtig funktioniert. Diese Form kann auch angeboren sein, die Ursache ist dann eine Veränderung der DNA.
Nephrogener Diabetes insipidus: Diese Form entsteht, weil die Nieren nicht auf ADH reagieren. Deshalb produzieren die Nieren zu viel Urin. Diese Form ist normalerweise erblich. Aber auch Medikamente oder Nierenerkrankungen können zu dieser Form führen.

 

Gestagene Diabetes insipidus:

Diese Form tritt nur während der Schwangerschaft auf. Es verschwindet normalerweise nach der Lieferung. Es kann zurückkommen, wenn die Frau wieder schwanger wird. Schwangerschaftsdiabetes insipidus unterscheidet sich von Schwangerschaftsdiabetes.

 

Dipsogener Diabetes insipidus:

Diese Form entsteht, weil in dem Teil des Gehirns etwas nicht stimmt, der dem Körper signalisiert, wenn er zusätzliche Flüssigkeit benötigt. Dann wird jemand sehr durstig und jemand beginnt viel zu viel zu trinken. Deshalb beginnen die Nieren, mehr Urin zu produzieren. Diese Form kann beispielsweise durch einen Tumor, eine Gehirnoperation, eine Kopfverletzung, Infektionen oder Medikamente entstehen.

 

 

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